Entwicklung des Modellstudiengangs

Studierende, die ab dem Wintersemester 2010/11 das Studium der Humanmedizin im ersten Fachsemester an der Charité - Universitätsmedizin Berlin beginnen, werden im Modellstudiengang Medizin ausgebildet. Die inhaltliche Planung des neuen Curriculums erfolgt durch das Dieter Scheffner Fachzentrum.

Unser Team hat in einem standardisierten transparenten 8-schrittigen fakultätsöffentlichen  Modulplanungsprozess gemeinsam mit den Fakultätsmitgliedern das Curriculum des Modellstudiengangs entwickelt.

Die curriculare Ausgestaltung folgte folgenden Planungsprinzipien:

-Exemplarisches Lehren und Lernen

-Horizontale und vertikale Integration

-Definition von Wochenoutcomes

-Ausrichtung an Leitsymptomen und Differentialdiagnostik.

Im Mittelpunkt des Modellstudiengangs steht das patientenbezogenen Lernen und Handeln stets unter der Berücksichtigung wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens.

Lerntheoretisch wurde auf dem 4-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell (van Merrienboer/ Kirschner 2007) als Currciulumsdesign-Modell aufgebaut. Medizindidaktisch werden Konzepte wie pattern recognition (z.B. prototypischer Krankheitsbilder) mit einer systematisch-analytischen Einordnung dieser Muster im Sinne des analytical reasonings verzahnt (Norcini 2000).

Kompetenzbasierung

Unsere Ausrichtung auf die Kompetenzbasierung führte zwangsläufig zu einem Perspektivwechsel im Sinne einer Outcome-Orientierung für das Lehren und Lernen. Dabei sind die zentralen Fragen, welche Kompetenzen sollen die Absolvierenden im Laufe ihres Studiums und wie können wir das Curriculum auf diese Outcomes ausrichten.

Aus diesem Grund hat die Charité 2007 in einem fakultätsweiten Delphi-Prozess ein Ausbildungszielekatalog entwickelt., der als Grundlage für das Curriculum des Modellstudiengangs Medizin dient:

 

 

Kontakt

Asja Maaz, Dr.
Stellvertretende Leitung DSFZ / Leitung Ausbildungsforschung
t: +49 30 450 576 286
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Anne-Kathrin Schremmer
Assistenz der Leitung
t: +49 30 450 576 207
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