Promotionsprojekte

Zu unseren Aufgaben gehören umfängliche Betreuungsleistungen für Doktoranden. Diese werden zumeist in unsere bestehenden Forschungsprojektbezüge integriert. Nach telefonischer Rücksprache können Themenvorschläge eingereicht werden. Bitte richten Sie alle Anfragen hinsichtlich eines Promotionsvorhabens telefonisch oder schriftlich an das Leitungsteam. Über eine Themenvergabe oder Betreuungszusage wird nach Vorlage eines Exposés entschieden, zu dessen Erstellung Sie von uns persönlich aufgefordert werden.

Unser Zentrum betreut vornehmlich Doktoranden aus der Medizin, der Pflegewissenschaft und den Geistes– und Sozialwissenschaften.

Allgemeine - nicht Themen bezogene - Informationen zur Zulassung, Durchführung und Eröffnung eines Promotionsverfahren an der Medizinischen Fakultät der Charité erhalten Sie telefonisch/schriftlich im Büro für Akademische Grade der Charité.

Im Rahmen der Förderung durch die Initiative "Bologna Zukunft der Lehre" von der Stiftung Mercator und der Volkswagen Stiftung wurden drei Promotionsvorhaben ermöglicht:

 

 

Entwicklung und Implementation kompetenzbasierter medizinischer Curricula

Hintergrund:

EPAs sind professionelle medizinische Aktivitäten, die durch einen Supervisor einem Assistenzarzt anvertraut werden können. Doch nur wenig ist bislang darüber bekannt, welche Faktoren diese Entscheidung des Anvertrauens beeinflussen.

Ziel:

Ziel das Dissertationsvorhaben ist es, das Konzept der “Entrustable Professional Activity” (EPA) in der im Medizinstudium zu etablieren. 

Studiendesign:

In einem ersten Schritt wurde ein Modell entwickelt, das Faktoren beschreibt, die die Entrustment decision beeinflussen können.

In einem zweiten Schritt werden im Rahmen einer experimentellen Studie implizite Faktoren (z.B. der erste Eindruck) untersucht, die die Entscheidung des Anvertrauens beeinflussen können.

In einem dritten Schritt werden im Rahmen einer Delphi Studie EPAs als Outcomes für den Modellstudiengang identifiziert und definiert.

Projektteam: Ylva Holzhausen/ Dr. Asja Maaz/ Prof. Dr. Harm Peters

 

 

Vergleich von traditionellen und reformierten Medizinstudiengängen an der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Kurzbeschreibung:

Ziel des Promotionsvorhabens ist die vergleichende Untersuchung der drei grundständigen Humanmedizin-Studiengänge an der Charité- Universitätsmedizin Berlin in Bezug auf Leistungs-, Zufriedenheits- und Belastungsparameter der Studierenden. Dazu wird ein theoretisch fundiertes Konzept von Studienerfolg zugrunde gelegt (Rindermann & Oubaid, 1999; Oswald et al., 2004).

Es werden drei Teilprojekte mit verschiedenem Fokus bearbeitet:

-Befragung der Studienanfänger des Modellstudiengangs als Erweiterung der prospektiven Längsschnittstudie „Karriere- und Lebensplanung in der Medizin“ (KuLM; Dettmer & Kuhlmey, 2010; Maaz et al., 2008) in Kooperation mit dem Institut für Medizinische Soziologie der Charité

-Durchführung einer prospektiven Längsschnittstudie zur Untersuchung ärztlicher Aktivitäten in der Famulatur und wie sich Studierende darauf vorbereitet fühlen (Preparedness; vgl. Sweeny et al., 2006, Salmela-Aro et al., 2012)

-Bestandsaufnahme bestehender Sekundärdaten in Bezug auf Leistungsaspekte

Projektteam: Josefin Bosch/ Dr. Asja Maaz/ Prof. Dr. Harm Peters